Plattform für Grenzgänger 

Über Syntopie 

von Prof. Dr. Ernst Pöppel


"Ich glaube, wir brauchen in der Tat einen neuen Begriff für die immer mehr sich vereinzelnden Gebiete der Kunst, der Wissenschaft, der Wirtschaft und Politik und der Medien. Ein funktionierendes gesellschaftliches System wird dadurch getragen, dass es verschiedene Teilkulturen beinhaltet, die aber miteinander verbunden sind - in einem positiven Sinne. Und das, was die einzelnen Teilkulturen repräsentieren, sind eigentlich in einem abstrakten Sinne Orte. Deswegen der Begriff Syn-topie."

über Syntopia 

von Werner Fuhr


„Wir können angestammte, vertraute, überlebte musikalische Orte zwar  verlassen, sie fliehen – aber da diese Orte in uns liegen, nehmen wir sie auch mit. Und insgesamt entkommen wir selbst "kreuzüber" der musikalischen Topographie nicht. Jedes Utopia, sobald wir es mit Leben füllen, erweist sich als Syntopia, als Ensemble von lebensgeschichtlich lokalisierbaren Musikerfahrungen.“

Syntopia.net ist eine Plattform von Albrecht Maurer, auf der sich Projekte verschiedener Künstler im Bereich „Grenzgänger“ zwischen Neuer Musik, Weltmusik und Jazz präsentieren.   


aktuell


Am 19. Mai feiert das Duo Marco Ambrosini & Albrecht Maurer Premiere im Urania Theater Köln, im Rahmen der Konzertreihe Beyond The Roots. Hier ein Video Trailer von den Proben:






auf Syntopia.net … 

   

werden unterschiedlichste „musikalische Orte“ bereist. „Syn“bedeutet zusammen, „topos“ der Ort. Musiker gestalten ihre Musik zusammen und besinnen sich dabei auf ihre persönlichen Orte, an bzw. von denen sie geprägt wurden.

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Im Dezember 2021 spielte das Syntopia String Quartet in neuer Besetzung die Q-Musik von Albrecht Maurer in der Konzertreihe Chamber Remix Cologne. 


Maurice Maurer - violin

Christoph König - violin

Albrecht Maurer - viola

Tobias Sykora - cello


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Im Juni 2021 spielten Kerstin de Witt und Albrecht Maurer im neu besetzten Syntopia Quartet in der Konzertreihe von Beyond The Roots, mit:


Xu Fengxia – guzheng, voice

Taiko Saito – marimba

Kerstin de Witt – recorder

Albrecht Maurer – violine, fiddle


Caliban in Shakespeares  

„Der Sturm“

"Sei nicht in Angst! 

Die Insel ist voll Lärm,

voll Tön und süßer Lieder, 

die ergötzen und niemand Schaden tun. 

Mir klimpern manchmal

viel tausend helle Instrument ums Ohr,

und manchmal Stimmen, 

die mich, wenn ich auch

nach langem Schlaf 

erst eben aufgewacht,

zum Schlafen wieder bringen; 

dann im Traume war mir, 

als täten sich die Wolken auf und zeigten Schätze, 

die auf mich herab

sich schütten wollten, 

dass ich beim Erwachen

aufs neu zu träumen heulte."

Kerstin de Witt und Albrecht Maurer zusammen mit Florian Zenker


Im Januar 2022 trafen sich Kerstin de Witt, Albrecht Maurer und Florian Zenker zu Probeaufnahmen, hier ein Einblick.