Plattform für Grenzgänger 

Kerstin de Witt - Blockflöte

Albrecht Maurer -  Barockgeige

Stefan Horz - Cembalo

Nathan Bontrage - Gambe


Syntopia Quartet

BAROQUE

Neue Musik mit barocken Instrumenten – alter und neuer Klang in Begegnung mit Live Remix. Die Verwandlung ist das Thema dieses Konzertes.


„In dieser kompositorischen Arbeiten suche ich nach einer Tonsprache, die Alten Klang, neue Spieltechniken und improvisatorische Verwandlungen vereint. Ob Ovid, Ransmayr oder Kafka, die Verwandlung ist ein wiederkehrendes Thema der Menschheit. Danach suche ich in der aktuellen Musik als Zuhrer, danach suche ich in mir als Spieler und Komponist.“


Es wandeln sich die Grundmuster der Musik, sie lösen sich auf und finden sich neu. In diesem Programm tummeln sich barocke Tanzformen,  pulsierende Geschichten, zeitgenössische Texturen. Und immer wieder improvisatorische Teile, denn die Verwandlung des Ensembleklangs im Hier und Jetzt geschieht in der Freiheit, sie kann nicht kalkuliert werden, sie benötigt einen eigenen Freiraum. So geben die Kompositionen Ausgangspunkt und Ziel, dazwischen öffnet sich alles!

Syntopia Quartet

EURASIC

Xu Fengxia – Guzhengs, Stimme

Taiko Saito – Marimba

Kerstin de Witt – Blockflöte

Albrecht Maurer – Violine, Fidel

Sie spüren dem Klang und der Resonanz  ihrer Instrumente nach und schöpfen durch sie innere Kraft.  Albrecht Maurer lädt ein zum freien Spiel mit Besinnung auf die eigenen Wurzeln, die Spieler*innen bringen sich selbst ein und ihre Geschichte. Nur was ist freies Spiel? Wir versuchte den Begriff zu öffnen, ihn nicht nur für die Improvisierte Musik zu nutzen sondern auch für die Freiheit der Interpretation und der Konzeption. So spielt jede*r ein Solostück und es erklingt ebenfalls die Raffinesse der Kammermusik und das Klangspiel mit und über eine vorgegebene Melodie. Abwechslungsreich, intim und kommunikativ…

Xu Fengxia spielt traditionelle chinesische Musik und zeitgenössische Musik u.a. im Ensemble recherche. Ihr Schwerpunkt ist jedoch die freie Improvisation, hier arbeitet sie in diversen Gruppen, z.B. im Trio mit Wu Wei und Günter Baby Sommer. Taiko Saito komponiert Neue Musik und ist  sowohl in der klassischen- als auch in der Jazz Musikszene aktiv, hier u.a. mit Mary Halvorson auf dem Jazzfest Berlin. Kerstin de Witt ist Spezialistin für Alte- und Neue Musik. Sie ist Professorin an der HfMT Köln und Mitglied von Flautando Köln. Hier spielt sie weltweit, zuletzt auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Albrecht Maurer ist auf vielfache Weise aktiv. Er spielt zeitgenössischen Jazz, komponiert Neue Kammermusik und ist als Fidelspieler Mitglied des Pariser Ensembles Dialogos. Dieses Quartett hat Maurer exklusiv für die Konzertreihe Beyond The Roots zusammengestellt.

Syntopia Quartett

PROTUBERANZA

Albrecht Maurer - Violine, Viola, Zuspiel, Handtrommel

Wolter Wierbos - Posaune

Kerstin de Witt - Blockflöten

Jakob Kühnemann - Kontrabass

2009 wurde Maurer´s Komposition Protuberanza im großen Sendesaal des WDR uraufgeführt. Das neue Syntopia Quartett befasst sich im Kern mit diesem Stück, dass mit Live Elektronik und historischen Instrumenten noch exotischer in seiner Ausdrucksvielfalt ist als frühere Arbeiten Maurers.


"Die Sonne tönt, nach alter Weise, im Brudersphären Wettgesang, und ihre vorgeschriebene Reise vollendet sie mit Donnergang. 

Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke wenn keiner sie ergründen mag; die unvergleichlich hohen Werke sind herrlich wie am ersten Tag."


aus dem Prolog von Goethes "Faust" 

Albrecht Maurer verfolgt in seiner Arbeit als Komponist einen syntopischen Ansatz: Er begreift jedes musikalische Idiom als Topos, wie einen realen Ort, an dem Musiker wohnen und der ihnen gleichsam innewohnt. Aus der Erfahrung seiner differierenden musikalischen Erfahrungen will er diese Orte in seinen Kompositionen einander nahe bringen. In seinen Syntopia–Besetzungen schlägt sich dieser Ansatz auch in der Auswahl der Musiker nieder, die er ebenfalls aus entfernten Orten zusammenführt. So schickt Maurer das aktuelle Syntopia-Quartett auf eine Reise zu den Sonnenstürmen (Protuberanzen) und erlaubt uns im Vorbeiflug einen Blick auf die Heimatplaneten seiner Musiker: Alte / Neue Musik, Live-Elektronik und Jazz.


Wolter Wierbos ist international renommierter Jazzposaunist und lebt in Amsterdam. Er hat bereits in verschiedenen Projekten von Albrecht Maurer mitgewirkt und ist auch auf zwei seiner Alben vertreten. Kerstin de Witt ist als Mitglied von Flautando Köln bekannt, das führende BlockflötenquartettDeutschlands – sie kommt entsprechend von der Kammermusik und der Alten Musik. Jakob Kühnemann ist ein vielseitiger junger Jazzbassist, hat in Köln und Paris studiert und mit dem Bundesjazzorchester die Welt bereist. Albrecht Maurer ist selber als Komponist und Spieler multistilistisch und inverschiedenen Szenen zu Hause. Er schreibt neue Kammermusik mit Improvisationselementen und spielt im Pariser Ensemble Dialogos.

Syntopia Quartett

MARS

Echo

Albrecht Maurer - Violine, Fidel

Claudio Puntin - Klarinette, Bassklarinette

Dieter Manderscheid - Kontrabass

Klaus Kugel - Schlagzeug, Gongs, Ballastsaiten, Percussion

Das erste Syntopia Quartett traf sich im Jahre 2003. Zwei Jahr später kam ihre CD Mars heraus, die international für großes Aufsehen sorgte und in Japan und den USA große Radiopräsenz erreichte.


Ein spannendes Album zum Thema Mars spielte das Syntopia Quartett in der ersten Besetzung 2003 ein. Hier ein Link zu CD Seite von Nemu Records

„… Die Stakkato-Linien des Geigers Albrecht Maurer über den wechselnden Impulsen der Musiker, gekrönt von Momenten des Witzes und der guten Laune, sorgen für eine große Wirkung. Manchmal verwandelt das Quartett europäische Folk-Themen in Free-Jazz-Explorationen, die von leidenschaftlich ausgedrückten Viererwechseln durchzogen sind .... Darüber hinaus lässt der Klarinettist Claudio Puntin regelmäßig das menschliche Element in die Musik einfließen, indem er vokalähnliche Attribute einsetzt. An anderen Stellen verschmelzen die Künstler abstrakte Weltmusik-Grooves und spiralförmige Motive mit emphatischem Solospiel.“  Glenn Astarita - All about Jazz 


„Dabei kann sich impulsives, energetisches Spiel genauso entfalten, wie fast impressionistisch anmutende Linien, subtil geflochtene Klangteppiche und mikrotonale Experimente. Ein faszinierendes Erkundungsprogramm wenig erforschter Welten, das neugierig auf mehr macht.“ Herbert Federsel (jazzdimensions)


„Ich verbinde in diesem Projekt das, was mir am liebsten ist, sowohl was die Auswahl der Musiker betrifft , als auch was die komponierten Materialien und Improvisationsformen anbelangt. Ichhabe genau für diese Leute und ihre historischen und zeitgenössischen Instrumenten geschrieben, genau diese digitalen Klänge ausgewählt und versucht, einen weiten musikalischen Bogen mit Elementen Alter und Neuer Musik, Live-Elektronik und Jazz zu spannen.“ Albrecht Maurer

Kontakt

Albrecht Maurer

0173 710 53 64

mail@syntopia.net


weiter Informationen auf

www.albrechtmaurer.de


Impressum

Konzerttermine 

und mehr finden Sie auf 

www.albrechtmaurer.de


CDs finden sie auf

www.nemu-records.com



mit Konzerthinweisen im Raum Köln und mehr…